Donnerstag, 29. Juli 2010 Askhan  -  Anthony -  Anton  -  Alisha  -  Alina  -  Ajosha  -  Alan 112187 Besucher
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der Einzug von Julchen  Julchen - der Einzug

Julchen kommt zu uns ins Haus
Anfang März 2000 starb unsere Labradorhündin Antje an Krebs. Sie war fast 10 ½ Jahre unser geliebter Familienhund gewesen und sie fehlte uns schrecklich. Auf jeden Fall sollte wieder ein Hund ins Haus. Nach unseren Erfahrungen mit Antje wollten wir einen kleineren Hund, den man ggf. auch tragen kann und der in einen Fahrradkorb passt. Am liebsten einen Hütehund, wo der Jagttrieb nicht so stark ausgeprägt ist. Dazu harmonisch gebaut, gesund und nicht hyperaktiv wie so viele Bordercollies. So kamen wir auf den Tibet-Terrier und haben unsere Entscheidung nie bereut.

Da wir so lange einen schwarzen Hund hatten und ich so gerne fotografiere, wollte ich einen hellen Tibi. Bei schwarzen Hunden muß man sich immer entscheiden: Entweder Landschaftsaufnahmen oder Portais. Ich hätte gerne mal beides zusammen.

Nun ging das Telefonieren los. Bei allen 3 VDH Vereinen gab es keine zobelfarbene Hündin. Erst ab Kassel etwa. Da wir den Welpen gerne öfters besuchen wollten, war es uns zu weit.

Zu lange ohne Hund zu sein konnten wir uns nicht vorstellen. Eine andere Fellfarbe? Eine schwarze Hündin war noch zu haben, aber die war schon im Abgabealter. Etwas Trauerzeit brauchten wir noch. Und dabei hatte ich das Gefühl, nach Antje sollte es erst einmal keinen Hund für uns geben. Bis im Briefkasten die neue Hunde-Revue lag. Sofort wurde die Anzeigenseite aufgeschlagen. In Berlin wurde ein Wurf Tibis mit VDH-Papieren erwartet.

Julchen Der Anruf ergab: Vor ein paar Tagen sind 6 Welpen geboren. 2 Rüden und 4 Hündinnen. Davon eine Zobelfarbene. Die Züchterin, Frau Stasche machte am Telefon einen sympathischen und kompetenten Eindruck. Sie hat mir die Zobelfarbene bis zu unseren Besuch in 3 Wochen reserviert. Ich hätte nie gedacht, dass 3 Wochen so lang sein können.

Der Besuch dort verlief positiv. Die anderen Tibis waren zutraulich und gepflegt. Die Welpen sahen gesund aus und wir unterschrieben den Vorvertrag. Glücklich fuhren wir zurück nach Hamburg. Als die Welpen 5 Wochen alt waren, fuhr ich erneut hin. Unsere Tochter Katja und meine Freundin Brigitte Stöber kamen mit. Ich freute mich so, unsere Kleine wiederzusehen und zu schauen, wie sie sich entwickelt hat. Ob etwas größer oder kleiner, wild oder sanft - ich war gespannt! Die Welpen waren im Garten, hatten einen großen Auslauf mit Häuschen und Spielsachen.

Womit ich gar nicht gerechnet hatte : Der Welpe hatte keinen Draht zu uns. Nahmen wir ihn auf dem Arm, wollte er gleich wieder runter. Lockten wir ihn, lief er weg. Etwas enttäuscht setzte ich mich an den Tisch. Sollte das mein Hund sein? Eine kleine schwarze Hündin kam immer wieder zu uns, wollte auf den Arm oder legte sich uns zu Füßen. Nach über 2 Stunden fragte meine Freundin Frau Stasche, welche Welpen denn verkauft seien. Alle, bis auf die Schwärzeste. Und die kuschelte gerade wieder auf dem Arm von Katja. In meinen Kopf fing es an zu arbeiten. Zaghaft sagte ich : Was meint Ihr, sollten wir lieber die kleine Schwarze nehmen? Katja : Oh Mama, die ist ja so niedlich, aber Du willst doch keinen schwarzen Hund wieder. Und Brigitte hatte die ganze Zeit überlegt, wie sie mir sagen soll, dass ihr die Schwarze auch so gut gefiel. Wieso dauerte es bei mir so lange, bis ich den kleinen Hund verstand? Sie hatte so deutlich gezeigt, daß wir zusammengehören. Sie beweist es uns jeden Tag. Frau Stasche war unser Tausch recht. Mit einem guten Gefühl fuhren wir wieder nach Hause. Ende Mai konnten wir die kleine Maus dann abholen.



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Julinkas-Tibet-Terrier
Copyright 2008 - Karin Mattheides
Sugambrerweg 16b - 22453 Hamburg